ÜBER DIE STIFTUNG

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KEYFACTS DER STIFTUNG

GEMEINNÜTZIGKEIT UND SATZUNG DER STIFTUNG
Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung sind von der Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung Düsseldorf) und den Finanzbehörden anerkannt.
Alle Jahresabschlüsse wurden ohne Beanstandung der Behörden akzeptiert. Damit wird u.a. dokumentiert, dass Spendenquittungen ausgestellt werden könnten. Satzungsgemäß (und damit Grundlage für die Anerkennung durch die Behörden) liegt der Hauptfokus auf der „Förderung der Fähigkeit, als selbständiger Handwerker und Einzelhändler zur Entwicklung der jeweiligen Volksgemeinschaft beitragen zu können“. Damit soll einer zu großen Spreizung des Einkommens innerhalb der geförderten Volksgemeinschaft entgegengewirkt werden, aber auch dem Auseinanderdriftendes durchschnittlichen Einkommens ihrer Bewohner gegenüber dem durchschnittlichen Einkommen der Bewohner benachbarter Volksgemeinschaften, wie z.B. der deutschen. Diesem Ziel können verschiedene Förderungs- und Handlungsbereiche folgen, an oberster Stelle steht jedoch die Förderung der Fähigkeit, sich in einem Wettbewerbs- Umfeld als gewinnorientierter (Klein- und Mittel-) Unternehmer zu behaupten. Nur auf den ersten Blick mutet dies paradox an: „Gemeinnützigkeit durch gewinnorientierte Entrepreneurship“.

HERKUNFT DER MITTEL DER STIFTUNG
Das Stiftungsvermögen ist in erster Linie durch eine Schenkung von Anteilen des Stifters am Kapital der Storch-Ciret Holding GmbH entstanden, sowie durch weitere Zustiftungen. Demnach wird das laufende Jahresbudget hauptsächlich bestimmt durch die Höhe der Kapitaldividende aus den übertragenen Anteilen. Weitere Zustiftungen und Spenden sind herzlich willkommen.

HISTORIE DER STIFTUNG
Die Stiftung wurde im Jahr 2006 gegründet. In den folgenden Jahren wurde das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen erhöht. Es ist geplant, weitere Anteile an der Storch-Ciret Holding GmbH zu stiften.

 

 

STIFTER UND GESCHÄFTSFÜHRUNG

HORST ROGUSCH
HORST ROGUSCH
Stifter und Vorstand

ECKHARD KEHREIN
ECKHARD KEHREIN
Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 GRUND-ÜBERZEUGUNGEN DES STIFTERS

MARKTWIRTSCHAFTLICHER UND DEMOKRATISCHER WETTBEWERB
In Regionen und Ländern, in denen diese Grundbedingungen nicht vorhanden sind, ist es der Stiftung untersagt, tätig zu werden / sein. Zu marktwirtschaftlich orientiertem Wettbewerb gehört auch, dass Maßnahmen gegen die Bildung von Monopolen und Kartellen ergriffen werden. Zum demokratischen Wettbewerb gehört, dass sich ein durch individuelle Stimmabgabe legitimiertes Parlament herausgebildet hat, das in der Lage ist, die Exekutive zu kontrollieren und notfalls abzulösen.

VERMEIDUNG VON VETTERNWIRTSCHAFT UND KORRUPTION
Nur in einem politischen Umfeld, das die Gefahren hieraus für die Entwicklung einer Volkswirtschaft erkennt, kann das Ziel der Stiftung umgesetzt werden. Klein- und Mittelunternehmer (KMU) erkennen tendenziell schneller als andere Teilnehmer an einer Volkswirtschaft, wie wichtig ein nicht diskriminierender Wettbewerb für die Wohlstandsentwicklung ist. Somit unterstützen sich die Förderung dieser Grundüberzeugung und „Sustainable Entrepreneurship“ gegenseitig in besonderer Weise.

BEDEUTUNG EINES RECHTSSYSTEMS
Nur mit einem unkorrumpierten Rechtssystem ist eine Volkswirtschaft auf Dauer erfolgreich, sodass ebenfalls alle Maßnahmen, die die Unbestechlichkeit und Professionalität eines Rechtssystems unterstützen, von der Stiftung unterstützt werden können.

VERBESSERUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DURCH AUSBILDUNG
Unabdingbar für die Erlangung einer national und international ausgerichteten Wettbewerbsfähigkeit sind ausreichend (gut) ausgebildete Menschen. Dies unabhängig davon, ob sie sich als Unternehmer oder in anderen Tätigkeiten eignen. Nur aus einem ausreichend großen Pool an Menschen mit einem entsprechenden Bildungsstand lässt sich kompetentes Unternehmertum bilden. Die Stiftung unterstützt demnach (hilfsweise), zur Erlangung allgemein beruflicher Qualifikationen, auch Ausbildungsmaßnahmen.

AUSGEGLICHENERE „GERECHTERE“ EINKOMMENSVERTEILUNG
Zu große Unterschiede im Einkommen pro Kopf zwischen (vor allem) benachbarten Ländern, insbesondere aber auch innerhalb eines Landes, tragen auf sehr unterschiedliche Weise zu vielen Problemen und Konflikten (auch gewaltsamen) bei. Um sie zu vermeiden, müssen sie eingeebnet werden. Hierzu dient die Förderung von KMU. Nur auf den ersten Blick paradox: Gewinn-orientiertes Unternehmertum, soweit dem KMU-Bereich zuzuordnen, trägt zu einer ausgeglicheneren Einkommensverteilung bei.

 

 

NACHHALTIGES UNTERNEHMERTUM

BEDEUTUNG DES BEGRIFFES „UNTERNEHMERTUM“ (ENTREPRENEURSHIP)
Unter den genannten Voraussetzungen ist „Unternehmertum“ die wichtigste Kraft für die Entwicklung nicht ausreichend erfolgreicher Volkswirtschaften.
Zu den individuellen Voraussetzungen, ein erfolgreicher KMU zu werden, ob als Handwerker, Einzelhändler oder in anderen Dienstleistungsbereichen, sind immer bestimmte dynamische und energetische Eigenschaften wichtig.
Neben der allerwichtigsten Eigenschaft „Selbst-Verantwortlichkeit“ soll auch die Fähigkeit des „realistischen Einschätzens persönlicher Eigenschaften, sowie der Gegebenheiten des Marktes“ geschult werden.

BEDEUTUNG DES BEGRIFFES „NACHHALTIG“ (SUSTAINABLE)
Dieser meist in Verbindung mit „Umweltschutz“ verwendete Begriff hat eine große Bedeutung auch im Zusammenhang mit „Unternehmertum“.
Die Stiftung möchte keine unternehmerischen „Eintagsfliegen“ unterstützen. Sie konzentriert sich darauf, Menschen, die sich zum Unternehmertum berufen fühlen, die wichtigsten Voraussetzungen dafür zu vermitteln, dass eine bestimmte unternehmerische Idee auch langfristig erfolgreich sein kann. Hierzu dienen insbesondere „Selbst-Analysefähigkeit“ und „Selbst-Verantwortlichkeit“.

DIE STIFTUNG ALS VORBILD UND KNOWHOW-GEBER
Wie immer im Leben sind die finanziellen Mittel begrenzt. So auch bei der Horst Rogusch-Stiftung. Deshalb betreibt sie selber „Sustainable Entrepreneurship“, indem sie sich zunächst auf Vorhaben in einer einzelnen größeren Stadt, die in einem förderungswürdigen Land liegt, konzentriert: Lviv (Lemberg) in der Ukraine. Hier wurde schon eine nachhaltig wirksame Infrastruktur geschaffen, der Gefahr mangelnder Fokussierung, einer häufigen Ursache unternehmerischen Misserfolgs, entgeht sie damit.

WEITERE VORAUSSETZUNGEN FÜR „NACHHALTIGEN“ ERFOLG
Hierzu zählen die Angebote der Stiftung: Seminare, Workshops, Coachings (Mentoring) anzubieten, die zur Unternehmerschaft eventuell geeigneter jüngerer Menschen führen. Die aber auch der Unterstützung einer guten handwerklichen und kaufmännischen Ausbildung dienen in einem Umfeld, in dem ein funktionierendes Rechtssystem existiert, das sich auch die Bekämpfung von Korruption und Vetternwirtschaft zur Aufgabe gemacht hat.

LANGFRISTIGE ZIELE
Synergien mit anderen Organisationen, welche die gleichen oder ähnliche Ziele verfolgen, werden angestrebt. In Lviv soll gesichert sein, dass es in Zukunft lokale Seminarleiter sind, welche die von der Stiftung entwickelten Seminarinhalte vermitteln.